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NetVault 12.2 - Administratorhandbuch for Managed Service Provider

Einleitung Erste Schritte Konfigurieren von Clients
Informationen zu NetVault Backup Clients Softwareinstallation über die Webbenutzerschnittstelle (Push-Installation) Hinzufügen von Clients (nur Windows) Verwalten von Clients Verwalten von Clientgruppen
Verwalten der Katalogsuche Konfigurieren von Speichergeräten
Informationen zu Speichergeräten Hinweise zu SANs Systeme der Quest DR-Serie Quest QoreStor NetVault SmartDisk EMC Data Domain-Systeme Snapshot Array Manager Virtuelle Bandbibliotheken Virtuelle Standalone-Laufwerke Gemeinsam genutzte virtuelle Bandbibliotheken Physische Bandgeräte
Sichern von Daten Verwalten von Richtlinien Wiederherstellen von Daten NetVault Backup-Dashboard verwalten Verwalten von Jobs Überwachen von Protokollen Verwalten von Speichergeräten
Rollenbasierter Zugriff zum Verwalten von Speichergeräten Überwachen von Geräteaktivitäten Verwalten von datenträgerbasierten Speichergeräten in der Listenansicht Verwalten von plattenbasierten Speichergeräten in der Baumansicht Verwalten von Snapshot Array Manager Verwalten von Bandbibliotheken in der Listenansicht Verwalten von Bandbibliotheken in der Baumansicht Verwalten von Bandlaufwerken in der Listenansicht Verwalten von Bandlaufwerken in der Baumansicht Gemeinsam genutzte Geräte hinzufügen
Verwalten von Speichermedien Verwalten von Benutzer- und Gruppenkonten Mandanten verwalten Überwachen von Ereignissen und Konfigurieren von Benachrichtigungen Berichterstellung in NetVault Backup Arbeiten mit Clientclustern Konfigurieren der Standardeinstellungen für NetVault Backup
Informationen zum Konfigurieren von Standardeinstellungen Konfigurieren von Verschlüsselungseinstellungen Konfigurieren von Plug-in-Optionen Konfigurieren der Standardeinstellungen für Nachskripts Konfigurieren der Standardeinstellungen für das Überprüfungs-Plug-in Konfigurieren von Deployment Manager-Einstellungen Konfigurieren von Job Manager-Einstellungen Konfigurieren von Einstellungen für den Protokolldaemon Konfigurieren von Job Manager-Einstellungen Konfigurieren von Network Manager-Einstellungen Konfigurieren von Process Manager-Einstellungen Konfigurieren der Einstellungen für RAS-Geräte Konfigurieren von Schedule Manager-Einstellungen Konfigurieren der Webdiensteinstellungen Konfigurieren von Einstellungen für den Auditordaemon Konfigurieren von Firewalleinstellungen Konfigurieren von allgemeinen Einstellungen Konfigurieren von Sicherheitseinstellungen Synchronisieren der NetVault Zeit Konfigurieren des Berichterstellungsprogramms Konfigurieren von Standardeinstellungen für NetVault Backup-WebUI Konfigurieren von NetVault Backup für einen bestimmten VSS-Anbieter Konfigurieren der Standardeinstellungen mit „Txtconfig"
Diagnosetracing Verwalten von Diagnosedaten Das Dienstprogramm „deviceconfig" NetVault Backup Prozesse Umgebungsvariablen Netzwerkports, die von NetVault Backup verwendet werden Fehlerbehebung

Festlegen von Optionen für den Ablauf von Sicherungen

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Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Optionen auf Lebensdauer der Sicherung, und konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen.

Archiv

Wählen Sie diese Option aus, um ein Archiv zu erstellen.

Ein Archiv kann nicht als Basis für inkrementelle oder differenzielle Sicherungen verwendet werden. Beim Archivieren von Daten müssen Sie immer eine vollständige Sicherung auswählen. Wenn Sie Inkrementell oder Differenziell als Sicherungstyp auswählen, schlägt der Wiederherstellungsjob fehl.

Sicherung

Diese Option ist standardmäßig ausgewählt. Wählen Sie diese Option aus, um eine Sicherung zu erstellen.

Lebensdauer der Sicherung

Diese Option gibt an, wie lang eine Sicherung aufbewahrt wird.

Eine Sicherung kann unendlich lang aufbewahrt oder nach einem bestimmten Zeitraum als abgelaufen markiert werden. NetVault Backup unterstützt generations- und zeitbasierte Ablaufmethoden für Sicherungen. Weitere Informationen zu Ablaufmethoden für Sicherungen finden Sie unter Sicherungsablauf.

Sie können die Ablaufoptionen im erweiterten Sicherungsoptionssatz angeben. Alternativ können Sie mithilfe der Option Ablaufdatum ändern das Ablaufdatum bzw. die Anzahl der Generationen für bestehende Speichersätze festlegen oder ändern. Weitere Informationen zur Methode Ablaufdatum ändern finden Sie unter Konfigurieren von Optionen für den Ablauf von Speichersätzen.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Option Lebensdauer der Sicherung festzulegen:

Lebensdauer der Sicherung – basierend auf der Anzahl der vollständigen Sicherungen: Wählen Sie die Option Löschen nach folgender Anzahl von Vollsicherungen aus, um einen generationsbasierten Ablauf zu konfigurieren. Geben Sie in der zugehörigen Liste die maximale Anzahl von Vollsicherungen an, die aufbewahrt werden sollen.
Lebensdauer der Sicherung – basierend auf dem Zeitraum: Um einen zeitbasierten Ablauf zu konfigurieren, wählen Sie die Option Löschen nach aus. Wählen Sie den Zeitraum aus bzw. geben Sie ihn direkt an. Wählen Sie in der zugehörigen Liste die Option Tage, Wochen, Monate oder Jahre aus.
Die Option Lebensdauer der Sicherung ist standardmäßig auf Löschen nach mit einem Ablaufzeitraum von drei Monaten festgelegt.

 

Ablauf erzwingen: Wenn für eine Sicherung abhängige Sicherungen vorhanden sind, wird die Sicherung standardmäßig erst dann gelöscht, wenn alle abhängigen Sicherungen ihr Ablaufdatum erreicht haben.
Um diese Regel global auf alle Sicherungen anzuwenden, können Sie die Einstellungen im Media Manager bearbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Ablaufregeln für abhängige Sicherungen. Wenn die Option Ablaufzeitsteuerung auf Immer erzwingen festgelegt ist, wird die Option Ablauf erzwingen angewendet, unabhängig davon, ob das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert ist oder nicht.
Eine Sicherung für eine unbegrenzte Zeit aufbewahren: Wählen Sie die Optionen Nicht abhängig von der Anzahl der Vollsicherungen löschen und Nicht abhängig von der Zeit löschen aus, damit eine Sicherung unendlich lang aufbewahrt wird.

 

HINWEIS: Wenn Sie für eine vollständige Sicherung sowohl die Option Löschen nach folgender Anzahl von Vollsicherungen als auch die Option Löschen nach festlegen, läuft die Sicherung nur ab, wenn beide Bedingungen erfüllt sind. Wenn Sie beispielsweise die Option Löschen nach folgender Anzahl von Vollsicherungen auf vier Vollsicherungen und die Option Löschen nach auf 30 Tage einstellen, läuft die Sicherung nach fünf Vollsicherungen und 30 Tagen ab.

Offline-Index nach

Mithilfe von Online-Sicherungsindexen können Sie die Inhalte eines Speichersatzes schnell durchsuchen, ohne das Medium zu laden. Diese Indexe können jedoch die Gesamtgröße der NetVault Datenbanken erhöhen. Um die Datenbankgröße zu reduzieren, können Sie die Online-Indexe löschen.

Es gibt verschiedene Methoden um Online-Indexe zu löschen:

Sie können die Option Index offline schalten nach im erweiterten Sicherungsoptionssatz konfigurieren, damit der Online-Index für eine Sicherung nach dem angegebenen Zeitraum automatisch gelöscht wird. Diese Methode wird in diesem Abschnitt beschrieben.
Sie können die Einstellung Inaktivitätszeitraum in Tagen, bevor ein Index offline geschaltet wird ändern, um eine globale Richtlinie zum Löschen von Online-Indexen nach einem bestimmten Inaktivitätszeitraum zu konfigurieren. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren der Media Manager-Einstellungen für Sicherungsindexe.
Auf der Seite Sicherungsindexe verwalten können Sie die Online-Indexe für einzelne oder mehrere Sicherungen manuell löschen. Weitere Informationen finden Sie unter Manuelles Löschen von Online-Indexen.

Wählen Sie die Option Offline Index After aus, um den Indexaufbewahrungszeitraum im erweiterten Sicherungsoptionssatz anzugeben. Geben Sie den gewünschten Aufbewahrungszeitraum für den Index an und wählen Sie in der zugehörigen Liste die Option Tage, Wochen, Monate oder Jahre aus.

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Klicken Sie auf Festlegen, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfenster zu schließen.

Angeben zusätzlicher Optionen

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Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Optionen auf Zusätzliche Optionen, und konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen.

Verschlüsselung aktivieren

NetVault Backup umfasst zwei Plug-ins für die Verschlüsselung:

NetVault Backup Plug-in für Standardverschlüsselung (Plug-in für Standardverschlüsselung)
NetVault Backup Plug-in für erweiterte Verschlüsselung (Plug-in für erweiterte Verschlüsselung)

Diese Plug-ins unterstützen die Algorithmen CAST-128, AES-256 und CAST-256, damit behördliche Sicherheitsauflagen für Sicherungen erfüllt werden. Weitere Informationen zu diesen Plug-ins finden Sie im Quest NetVault Backup Plug-in für Standardverschlüsselung Benutzerhandbuch bzw. im Quest NetVault Backup Plug-in für erweiterte Verschlüsselung Benutzerhandbuch.

Nachdem das Plug-in für Standardverschlüsselung oder das Plug-in für erweiterte Verschlüsselung auf einem Client installiert wurde, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Die Verschlüsselung auf Jobebene kann in den folgenden Situationen von Nutzen sein:

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verschlüsselung aktivieren, um für eine primäre Sicherung eine Verschlüsselung auf Jobebene durchzuführen. Weitere Informationen zur Verwendung der Verschlüsselung auf Jobebene für eine sekundäre Kopie finden Sie unter Nur sekundäre Kopie verschlüsseln.

Deduplizierung aktivieren

Die Deduplizierung ist standardmäßig aktiviert. Deaktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, wenn das Zielgerät keine Datendeduplizierung unterstützt.

Bei der Durchführung von Sicherungen auf Geräten, die eine Deduplizierung unterstützen, sollten Sie dieses Kontrollkästchen für die folgenden Jobs deaktivieren:

Inkrementelle Sicherungen, die mit dem Plug-in zur Konsolidierung konsolidiert werden sollen. Wenn Sie diese Option nicht auswählen, wird der mit der Konsolidierung deduplizierter inkrementeller Sicherungen verbundene Zusatzaufwand vermieden. Sie können die Deduplizierung bei der Sicherung der konsolidierten Vollsicherung aktivieren.

Nach Sicherung überprüfen

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Länge der Streams zu überprüfen, die auf das Medium geschrieben werden, und um sicherzustellen, dass während der Sicherung keine Blöcke gelöscht wurden.

Die Überprüfung der Sicherung wird als Phase-2-Job durchgeführt, nachdem die eigentliche Sicherung beendet wurde. Wird festgestellt, dass Blöcke verloren gegangen sind, wird ein Fehler protokolliert, und die Überprüfungsphase schlägt fehl. Sie müssen die Sicherung erneut ausführen, wenn die Überprüfungsphase fehlschlägt.

Der Überprüfungsjob wird standardmäßig auf dem NetVault Backup Server ausgeführt. Informationen zum Konfigurieren eines anderen Clients, auf dem die Überprüfungsphase ausgeführt wird, finden Sie unter Konfigurieren der Standardeinstellungen für das Überprüfungs-Plug-in.

Netzwerkkomprimierung verwenden

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, damit die Daten bei der Übertragung über das Netzwerk komprimiert werden.

Die Daten werden auf dem Sicherungsclient komprimiert, bevor sie über das Netzwerk übertragen werden. Die Daten werden auf dem Computer, an den das Zielgerät angeschlossen ist, dekomprimiert, bevor sie auf das Medium geschrieben werden.

Für die folgenden Jobtypen ist keine Netzwerkkomprimierung möglich:

Sicherungen, die mit dem NetVault Backup-Plug-in für NDMP oder dem NetVault Backup-Plug-in für NetWare bzw. NetVault Bare Metal Recovery Produkten durchgeführt werden

Fügen Sie keine Speichersatzelemente zum Suchkatalog der Wiederherstellung hinzu

Um ein Sicherung mit einem ausgewählten Speichersatz von der Katalogisierung auszuschließen, aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen.

Zum Überprüfen des katalogisierten Status (Ja oder Nein) eines Speichersatzes zeigen Sie die Spalte „Katalogisiert“ auf der Seite Wiederherstellungsjobs erstellen - Speichersatz auswählen an.

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Klicken Sie auf Festlegen, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfenster zu schließen.

Erstellen einer sekundären Kopie

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Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Optionen auf Sekundäre Kopie.
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Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Sekundäre Kopie erstellen und konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen.

Kopieren mit

Wählen Sie die gewünschte Methode zum Erstellen der sekundären Kopie aus. Die verfügbaren Methoden sind:

Weitere Informationen zu diesen Methoden finden Sie unter Sekundäre Kopie.

HINWEIS: Bei Verwendung von NetVault Backup Server 10.0.5 oder einer neueren Version werden vom Plug-in für Datenkopien Indexdateien der Version 4 erstellt, die mit früheren Versionen von NetVault Backup nicht kompatibel sind. Diese Indexdateien können von Clients, auf denen NetVault Backup 10.0.1 oder eine Vorgängerversion ausgeführt wird, nicht gelesen werden. Zur Wiederherstellung von Datenkopiespeichersätzen, die mit NetVault Backup Server 10.0.5 oder einer neueren Version erstellt wurden, muss auf dem Client ebenfalls NetVault Backup 10.0.5 oder eine neuere Version ausgeführt werden.

Kopierjob ausführen auf

Der Sekundärkopiejob wird standardmäßig auf dem NetVault Backup Server ausgeführt. Wählen Sie den Zielclient aus, wenn Sie den Job auf einem bestimmten Client ausführen möchten.

Sie können diese Option verwenden, um Sicherungen auf einem Client mit einem lokal angeschlossenen physischen oder virtuellen Bandgerät durchzuführen.

WICHTIG: [[Für eine bessere Leistung empfehlen wir, dass die Mandanten die von MSP bereitgestellte Client-Maschine auswählen müssen, um den Datenkopiervorgang durchzuführen.

Zeitplansatz verwenden

Wählen Sie einen vorhandenen Zeitplansatz aus, oder klicken Sie auf Neu erstellen, und konfigurieren Sie Typ und Methode für den Zeitplan. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Zeitplansätzen.

HINWEIS: Sie können die Zeitplantypen Wiederholt und Getriggert nicht für die Ausführung von Sekundärkopiejobs verwenden. Ein Sekundärkopiejob kann nur ausgeführt werden, nachdem der Phase 1-Job erfolgreich abgeschlossen wurde. Bei den Zeitplantypen Wiederholt und Getriggert kann es zu der Situation kommen, dass ein Sekundärkopiejob so konfiguriert ist, dass er gestartet wird, bevor der Speichersatz verfügbar ist.

Zielsatz verwenden

Wählen Sie einen vorhandenen Zielsatz aus, oder klicken Sie auf Neu erstellen, und konfigurieren Sie Zielgerät und Medienoptionen für den Job. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Zielsätzen.

Quellensatz verwenden

Wählen Sie einen vorhandenen Quellensatz aus oder klicken Sie auf Neu erstellen und konfigurieren Sie die Zielgeräteoptionen für den Job. Weitere Informationen finden Sie unter Erstellen von Quellensätzen für Sicherungsjobs.

Maximale Anzahl von Streams für Datenkopie

Geben Sie die maximale Anzahl von parallelen Streams an, die für den Datenkopierjob generiert werden können. Standardmäßig wird ein einzelner Datenstream erstellt, um die Datenelemente sequenziell zu kopieren.

Zeitüberschreitung bei Medienanforderung

Geben Sie den Zeitraum an, für den NetVault Backup auf die Sicherungsmedien wartet. Der Zeitlimitwert wird in Minuten angegeben. Der Standardwert beträgt 10 Minuten.

Wenn das erforderliche Medienelement nicht im angegebenen Zeitraum verfügbar ist, wird der Job automatisch abgebrochen.

Wenn Sie den Wert auf null (0) einstellen, wartet der Sekundärkopiejob unendlich lang darauf, dass das Medium bereitgestellt oder der Job manuell abgebrochen wird.

Das maximale Zeitlimit kann auf 1440 Minuten (24 Stunden) festgelegt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die aktuelle Instanz abgebrochen wird, bevor NetVault Backup die nächste Instanz eines täglichen Jobs ausführt.

HINWEIS: Das Zeitlimit für Medienanforderungen von Datenkopierjobs der Phase 1 (erstellt mit dem Plug-in für Datenkopien) wird durch die Einstellung Zeitüberschreitung bei Medienanforderung im Sicherungsoptionssatz gesteuert. Es wird nicht durch die Einstellung Zeitüberschreitung bei Medienanforderung im Zielsatz gesteuert. Das Zeitlimit für Medienanforderungen von Datenkopier- und Duplizierjobs der Phase 2 (Sekundäre Kopie) wird durch die Einstellung Zeitüberschreitung bei Medienanforderung im erweiterten Sicherungsoptionssatz gesteuert.

Nur sekundäre Kopie verschlüsseln

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verschlüsselung aktivieren, um für eine sekundäre Kopie eine Verschlüsselung auf Jobebene durchzuführen.

Diese Option ist nur für die Methode Datenkopien verfügbar. Um diese Option verwenden zu können, muss das Plug-in für Standardverschlüsselung oder das Plug‑in für erweiterte Verschlüsselung auf dem Client installiert sein.

Beachten Sie Folgendes:

Wenn die primäre Kopie verschlüsselt ist, erstellt das Plug-in für Datenkopien unabhängig davon, ob das Kontrollkästchen Nur sekundäre Kopie verschlüsseln aktiviert ist oder nicht, automatisch einen verschlüsselten Speichersatz. Daher ist diese Option nur nützlich, wenn Sie eine verschlüsselte sekundäre Kopie einer nicht verschlüsselten primären Kopie erstellen möchten.

Weitere Informationen zur Verwendung der Verschlüsselung auf Jobebene für eine primäre Sicherung finden Sie unter Verschlüsselung aktivieren.

Migrieren (Original verwerfen)

Aktivieren Sie dieses Kontrollkästchen, um die Sicherung zu migrieren, anstatt eine Kopie zu erstellen. Nach dem Kopieren der Daten löscht NetVault Backup den Index für die ursprüngliche Sicherung.

HINWEIS: Beim Erstellen von Kopien von Sicherungen des Plug-ins für Dateisysteme kann die Option Migrieren nur für Vollsicherungen ausgewählt werden, für die keine inkrementellen oder differenziellen Sicherungen vorhanden sind. Wird diese Option für eine Vollsicherung ausgewählt, der eine inkrementelle oder differenzielle Sicherung zugeordnet ist, erstellt NetVault Backup die sekundäre Kopie. Der Index für die primäre Sicherung oder ursprüngliche Sicherung wird jedoch nicht gelöscht. Bei solchen Sicherungen müssen Sie nach dem Erstellen der Kopie manuell festlegen, dass die primäre oder ursprüngliche Sicherung abgelaufen ist.

Streams dürfen Medien gemeinsam nutzen

Dieses Kontrollkästchen ist standardmäßig deaktiviert. Sie können diese Option zusammen mit der Methode Backup duplizieren verwenden.

Beim Erstellen eines Duplikats einer Sicherung mit mehreren Streams können Sie mithilfe dieser Option mehrere Streams in einen sequentiellen Datenstream verwandeln. Wenn dieses Kontrollkästchen deaktiviert ist, wird jeder Stream separat geschrieben.

Wenn Sie zum Speichern der duplizierten Sicherung ein plattenbasiertes Gerät nutzen, wird die Verwendung von mehreren Streams empfohlen. Für diese Art von Jobs kann das Kontrollkästchen deaktiviert bleiben.

Wenn Sie das Kontrollkästchen Streams dürfen Medien gemeinsam nutzen für Bandgeräte deaktivieren, wird versucht, für jeden Datenstream ein separates Medienelement zu verwenden. Dadurch wird jedes Band, das zum Schreiben eines Streams verwendet wird, aus der Liste der zulässigen Medienelemente ausgeschlossen. Wenn für den Job nicht genügend Bänder zur Verfügung stehen, kann der Job nicht ordnungsgemäß abgeschlossen werden. Bei Verwendung von Bandgeräten zum Speichern duplizierter Sicherungen können Sie durch Aktivieren des Kontrollkästchens festlegen, dass so wenige Medienelemente wie möglich verwendet werden.

Optimierte Replikation zwischen Geräten verwenden, die diese Funktion unterstützen

Die optimierte Replikation ermöglicht bei einem Datenkopier- oder Dupliziervorgang die direkte Übertragung von deduplizierten Daten von einem Gerät auf ein anderes Geräts gleichen Typs. Sie ermöglicht eine effiziente Methode zum Erstellen von sekundären Kopien und bietet die folgenden Vorteile:

Die folgenden Speichergeräte unterstützen eine optimierte Replikation:

Systeme der Quest DR-Serie: Um eine optimierte Replikation durchzuführen, muss auf dem Quellen- und auf dem Zielsystem dieselbe Releaseversion des Quest DR-Betriebssystems verwendet werden. Eine Replikation zwischen Systemen mit verschiedenen Betriebssystemreleases wird nicht unterstützt.
NetVault SmartDisk-Geräte: Um eine optimierte Replikation durchzuführen, ist NetVault SmartDisk 2.0 oder höher erforderlich.
DD Boost-fähige Data Domain-Systeme: Bei den Sekundärkopiesicherungen auf zwei DD Boost-fähigen Data Domain-Systemen wird die Replikationsfunktion auf Dateiebene von DD Boost verwendet.

Quellmedium vor Zielmedium auswählen

Wenn Sie dieses Kontrollkästchen aktivieren, versucht NetVault Backup bei Datenkopier- und Dupliziersicherungen die Verbindung zum Quellenmedium herzustellen, bevor versucht wird, die Verbindung zum Zielmedium herzustellen.

Lebensdauer des Originals verwenden

Diese Option ist standardmäßig ausgewählt. Lassen Sie diese Option ausgewählt, um den Ablaufzeitraum des Originalspeichersatzes zu verwenden.

Löschen nach

Wählen Sie diese Option, um einen anderen Ablaufzeitraum für den Duplizier- oder Datenkopiespeichersatz festzulegen.

Geben Sie den gewünschten Aufbewahrungszeitraum für die Sicherung an, und wählen Sie in der zugehörigen Liste die Option Tage, Wochen, Monate oder Jahre aus. Für die Kopie können Sie nur einen zeitbasierten Ablaufzeitraum festlegen.

Ablauf erzwingen

Dieses Kontrollkästchen wird angezeigt, sobald die Option Löschen nach ausgewählt wird.

Wenn für eine sekundäre Kopie abhängige Sicherungen vorhanden sind, wird die Sicherung standardmäßig erst dann gelöscht, wenn alle abhängigen Sicherungen ihr Ablaufdatum erreicht haben.

Sie können dieses Kontrollkästchen aktivieren und festlegen, dass eine sekundäre Sicherung entsprechend ihres Ablaufzeitplans abläuft. Durch Erzwingen dieses Verhaltens laufen abhängige inkrementelle und differenzielle Sicherungen möglicherweise frühzeitig ab.

Um diese Regel global auf alle Sicherungen anzuwenden, können Sie die Einstellungen im Media Manager bearbeiten. Weitere Informationen finden Sie unter Konfigurieren von Ablaufregeln für abhängige Sicherungen. Wenn die Option Ablaufzeitsteuerung auf Immer erzwingen festgelegt ist, wird die Option Ablauf erzwingen angewendet, unabhängig davon, ob das entsprechende Kontrollkästchen aktiviert ist oder nicht.

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Klicken Sie auf Festlegen, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfenster zu schließen.

Konfigurieren von Vor- und Nachskriptoptionen für Sicherungsjobs

Mithilfe der Vor- und Nachscriptoptionen können Sie benutzerdefinierte Scripts ausführen, bevor ein Job gestartet wird oder nachdem ein Job beendet wurde. Mit diesen Skripts können Sie Aufgaben ausführen, zum Beispiel Abhängen oder Herunterfahren einer Datenbank vor der Jobausführung bzw. zum Anhängen oder Starten der Datenbank im Anschluss an die Jobausführung.

Lesen Sie die folgenden Informationen, ehe Sie Vor- oder Nachscripts konfigurieren:

Das Script muss eine ausführbare Datei sein, beispielsweise eine .bat-Datei unter Windows bzw. eine .sh‑Datei unter Linux.
Die Vor- und Nachskripts können Laufzeitparameter enthalten. Diese Parameter werden in der Umgebungsvariable NV_USER_ARG gespeichert. Sie können auch andere NetVault Backup Umgebungsvariablen im Skript einsetzen. Eine Liste der verfügbaren Umgebungsvariablen finden Sie unter Umgebungsvariablen in NetVault Backup.
psmail: Verwenden Sie dieses Script, um den Jobabschlussstatus an die angegebenen E-Mail-Adressen zu senden.
psmail_logs: Verwenden Sie dieses Script, um den Jobabschlussstatus und die Jobprotokolle an die angegebenen E-Mail-Adressen zu senden.
Geben Sie im Feld Nachskript die folgenden Befehle ein, um diese Skripts auszuführen:
Linux und UNIX: psmail oder psmail_logs
Windows: psmail.bat oder psmail_logs.bat
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Klicken Sie auf der Seite Erweiterte Optionen auf dem Zielclient auf Vor- und Nachskripts und konfigurieren Sie die folgenden Einstellungen.

Vorskript

Diese Option bietet die Möglichkeit, ein benutzerdefiniertes Skript auszuführen, bevor ein Job gestartet wird. Sie können mit diesem Skript alle Vorbereitungsmaßnahmen für eine Sicherung durchführen, z. B. eine Datenbank abhängen oder herunterfahren.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Vorskript auszuführen:

Geben Sie im Feld Vorskript den Namen der Skriptdatei an.
Geben Sie im Feld Benutzerparameter die Werte für die Laufzeitparameter an. Der Wert muss gültig und mit seiner Verwendung im Skript konform sein. NetVault Backup führt keine Validierungsprüfungen für Benutzerparameter aus.

Nachskript

Diese Option bietet die Möglichkeit, ein benutzerdefiniertes Skript auszuführen, nachdem ein Job abgeschlossen wurde. Sie können mit diesem Skript alle Nachverarbeitungsmaßnahmen für eine Sicherung durchführen, z. B. eine Datenbank anhängen oder starten, nachdem ein Job abgeschlossen wurde.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um ein Nachskript auszuführen:

Geben Sie im Feld Nachskript den Namen der Skriptdatei an.
Geben Sie im Feld Benutzerparameter die Werte für die Laufzeitparameter an. Der Wert muss gültig und mit seiner Verwendung im Skript konform sein. NetVault Backup führt keine Validierungsprüfungen für Benutzerparameter aus.
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Klicken Sie auf Festlegen, um die Einstellungen zu speichern und das Dialogfenster zu schließen.

Vorskript

Erfolgreich

Erfolgreich

Erfolgreich

Fehlgeschlagen

Fehlgeschlagen

Sicherungsjob

Erfolgreich

Erfolgreich

Fehlgeschlagen

Wird nicht ausgeführt

Wird nicht ausgeführt

Nachskript

Erfolgreich

Fehlgeschlagen

Erfolgreich

Erfolgreich

Fehlgeschlagen

Gesamtjobstatus

Der Job wird erfolgreich abgeschlossen.

Der Job wird abgeschlossen, es wird aber Nachskriptfehler gemeldet.

Der Job schlägt fehl, aber das Nachskript wird ausgeführt. Es wird ein Fehler gemeldet.

Der Job schlägt fehl, und es wird ein Vorskriptfehler gemeldet.

Der Job schlägt fehl und es werden Vor- und Nachscriptfehler gemeldet.

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