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Rapid Recovery 6.1.2 - Releaseinformationen

Rapid Recovery Agent-Softwareanforderungen

Anforderungen für die Rapid Recovery-Agent-Software werden in der folgenden Tabelle beschrieben.

Tabelle 18. Rapid Recovery Agent-Softwareanforderungen

Anforderung

Details

Betriebssystem

Die Rapid Recovery Agent-Software unterstützt 32-Bit- und 64-Bit-Windows- und Linux-Betriebssysteme. Dazu gehören:

Zusätzliche Betriebssysteme werden nur für agentenlosen Schutz unterstützt. Weitere Informationen finden Sie unter Agentenloser Schutz Rapid Snap for Virtual.

Wenn für aufgeführte Betriebssysteme ein Service Pack angegeben ist (z. B. Windows 7 SP1), dann ist das Betriebssystem des angegebenen Service Packs die Mindestanforderung. Wenn ein Betriebssystem ohne Service Pack aufgeführt ist (z. B. Windows 8), dann wird das Basis-Betriebssystem unterstützt. Alle nachfolgenden SP für ein aufgeführtes BS werden ebenfalls unterstützt, sofern nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

Die Rapid Recovery Agent-Software unterstützt die Installation von Windows Server Core-Editionen für Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016. Lediglich bei Windows Server 2008 R2 Core muss SP1 oder höher installiert sein. Windows Server 2008 Core-Edition wird nicht unterstützt.

Die Rapid Recovery Agent-Software unterstützt die in der Liste aufgeführten Linux-Verteilungen. Die meisten freigegebenen Kernel-Versionen wurden getestet. Zu den unterstützten Dateisystemen zählen ext2, ext3, ext4 und xfs. BTRFS wird auch unterstützt (nur bei bestimmten Linux Betriebssystemen mit Kernel-Version 4.2. Weitere Informationen finden Sie unter Rapid RecoveryVersion 6.1 Betriebssystem-Installations- und Kompatibilitätsmatrix.

Agenten, die unter Microsoft Hyper-V Server 2012 installiert sind, arbeiten im Core Edition-Modus von Windows Server 2012.

Architektur

32-Bit- oder 64-Bit-Version

Arbeitsspeicher

Mind. 4GB

Prozessor

Einzelprozessor oder höher

Unterstützung für Microsoft Exchange Server

Microsoft Exchange Server 2007 SP1 Rollup 5 oder höher, Exchange Server 2010, Exchange Server 2013 oder Exchange Server 2016

Unterstützung für Microsoft SQL Server

Microsoft SQL Server 2008 oder höher

Unterstützung für Microsoft SharePoint Server

Microsoft SharePoint 2007, 2010, 2013, 2016

Speicher

Direkt angeschlossener Speicherplatz, Speicherbereichsnetzwerk oder Network Attached Storage

Netzwerk

mind. 1-GB-Ethernet (GbE)

Quest rät davon ab, Maschinen über ein Wide Area Network (WAN) zu schützen. Wenn Sie über mehrere vernetzte Standorte verfügen, empfiehlt Quest die Installation eines Core an jedem Standort. Um Informationen auszutauschen, können Sie eine Replikation zwischen den Cores an unterschiedlichen Standorten durchführen. Die Replikation zwischen Cores ist WAN-optimierter. Die übermittelten Daten sind während der Übertragung komprimiert, dedupliziert und verschlüsselt.

Netzwerkhardware

Verwenden Sie Netzwerkkabel mit der entsprechenden Nennleistung zum Abrufen der erwarteten Bandbreite.

Rapid Recovery Local Mount Utility Softwareanforderungen

Das Local Mount Utility (LMU) ist im Lieferumfang Rapid Recovery enthalten. Sie können das LMU-Installationsprogramm von der Seite Downloads entweder von der Core Console oder dem Rapid Recovery-Lizenzportal abrufen.

Tabelle 19. Local Mount Utility Softwareanforderungen

Anforderung

Details

Betriebssystem

Die Rapid Recovery Local Mount Utility Software unterstützt 32-Bit- und 64-Bit-Windows Betriebssysteme, einschließlich der Folgenden:

Wenn für aufgeführte Betriebssysteme ein Service Pack angegeben ist (z. B. Windows 7 SP1), dann ist das Betriebssystem des angegebenen Service Packs die Mindestanforderung. Wenn ein Betriebssystem ohne Service Pack aufgeführt ist (z. B. Windows 8), dann wird das Basis-Betriebssystem unterstützt. Alle nachfolgenden SP für ein aufgeführtes BS werden ebenfalls unterstützt, sofern nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

Die LMU-Software unterstützt die Installation von Windows Server Core-Editionen für Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016. Windows Server 2008 Core Edition und Windows Server 2008 R2 Core Edition werden nicht unterstützt.

Architektur

32-Bit- oder 64-Bit-Version

Arbeitsspeicher

Mind. 4GB

Prozessor

Einzelprozessor oder höher

Netzwerk

mind. 1-GB-Ethernet (GbE)

Netzwerkhardware

Verwenden Sie Netzwerkkabel mit der entsprechenden Nennleistung zum Abrufen der erwarteten Bandbreite.

Agentenloser Schutz Rapid Snap for Virtual

Mit der Funktion Rapid Snap for Virtual von Rapid Recovery können Sie virtuelle Maschinen (VMs) auf bestimmten Hypervisor-Plattformen schützen, ohne vorherige Installation des Rapid Recovery-Agents auf allen Gast-Computern.

Bei der Verwendung dieser Funktion auf einer Hyper-V-Hypervisor-Plattform installieren Sie den Agenten ausschließlich auf dem Hyper-V-Host. Bei der Verwendung dieser Funktion auf VMware ESXi nutzt der ESXi-Host native APIs für den erweiterten Schutz seiner Gast-Computer.

Da die Agenten-Software nicht auf allen virtuellen Maschinen installiert werden muss, ist diese Funktion branchenweit als agentenloser Schutz bekannt. In Bezug auf Hyper-V wird diese Funktion auch als Host-basierter Schutz bezeichnet.

Rapid Snap for Virtual bietet verschiedene Vorteile, es gibt jedoch auch einige Einschränkungen. Beispiel: Sie können auf Volume-Ebene von dynamischen Volumes kein Snapshots erfassen (wie z. B. verteilt, gespiegelt übergreifend oder RAID). Dennoch können Snapshots auf dynamischen Volumes auf Datenträgerebene erfasst werden. Stellen Sie sicher, dass Sie sowohl die Vorteile als auch die Nachteile verstehen, bevor Sie diese Funktion nutzen. Weitere Informationen finden Sie unter Grundlegende Informationen zu Rapid Snap for Virtual im Rapid Recovery Benutzerhandbuch.

Bei der Verwendung von agentenlosem oder Host-basiertem Schutz verfügen Ihre VMs über die gleichen Mindestanforderungen für das zugrundeliegende Betriebssystem, den RAM, den Speicherplatz und die Netzwerkinfrastruktur wie mit der mit Rapid Recovery Agent-Software geschützten Maschinen. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie unter Rapid Recovery Agent-Softwareanforderungen.

Agentenlose Unterstützung für andere Betriebssysteme

Rapid Recovery Version 6.x verwendet Microsoft .NET Framework 4.5.2, das nicht von Windows XP SP3, Windows Vista (vor SP2), Windows Server 2003 und Windows Server 2008 unterstützt wird. Wenn Sie Maschinen mit diesen Betriebssystemen in einer früheren Core-Version geschützt haben (wie z. B. AppAssure Core 5.4.3), wurde die entsprechende Version von AppAssure Agent (verwendete eine frühere Version von .NET) unterstützt.

Sie können weiterhin diese Maschinen in einem Rapid Recovery Core schützen und dabei die frühere Agent-Version verwenden.

Geschützte Maschinen mit diesen Betriebssysteme können jedoch nicht mit Rapid Recovery Agent Version 6.x aktualisiert werden.

Maschinen mit diesen Windows-Betriebssystemen können jedoch in einem Rapid Recovery Version 6.x Core mit einer der folgenden Methoden geschützt werden:

VMware ESXi Umgebungen sind mit einigen Betriebssystemen kompatibel, die Quest nicht unterstützt. z. B. Windows XP SP3, Windows Vista (vor SP2), Windows Server 2003 und Windows Server 2008 haben alle ihr End of Life mit Microsoft erreicht.

Während eines Tests hat die gesamte Palette von Rapid Recovery-Funktionen (Sicherung, Wiederherstellung, Replikation und Export) mit diesen bestimmten Betriebssystemen korrekt funktioniert.

Trotzdem verwenden Sie diese Betriebssysteme auf eigenes Risiko. Quest Support ist nicht in der Lage, Ihnen bei Problemen mit Betriebssystemen, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, oder die als nicht unterstützt für einen Rapid Recovery Agent aufgeführt waren, zu helfen.

Einschränkungen der Unterstützung von Rapid Snap for Virtual (agentenloser Schutz)

Die Liste unterstützter Betriebssysteme steht unter Rapid RecoveryVersion 6.1 Betriebssystem-Installations- und Kompatibilitätsmatrix zur Verfügung. Alle bekannten Einschränkungen sind in diesen Matrizen oder als Anmerkungen in den Tabellen mit den Anforderungen an die Core- oder Agenten-Software enthalten. Falls ein Fehler die Verwendung spezifischer Funktionen vorübergehend ausschließt, werden diese Informationen in der Regel in den Versionshinweisen für eine bestimmte Version gemeldet. Quest empfiehlt Benutzern die Überprüfung von Systemanforderungen und Versionshinweisen vor der Installation von Software-Versionen.

Quest führt keine vollständigen Tests mit nicht unterstützten Betriebssystemen durch. Wenn agentenloser Schutz zum Schutz von virtuellen Maschinen mit einem OS verwendet wird, das nicht von Rapid Recovery Agent-Software unterstützt wird, tun Sie dies auf eigenes Risiko. Benutzer werden gewarnt, dass möglicherweise einige Beschränkungen gelten. Diese Einschränkungen können Folgendes umfassen:

Wenn z. B. eine Maschine mit Windows 95 agentenlos, geschützt wird und einen virtuellen Export auf Hyper-V versucht, schlägt dies fehl. Dieser Fehler geschieht aufgrund von Einschränkungen in Hyper-V-Unterstützung dieses älteren Betriebssystems.

Zur Meldung spezifischer Probleme können Sie Kontakt mit Ihrem Quest Support-Vertreter aufnehmen. Das Melden solcher Schwierigkeiten ermöglicht es Quest, potenziell spezifische Inkompatibilitäten zu Knowledge Base-Artikeln oder künftigen Versionen dieser Versionshinweise hinzuzufügen.

Hypervisor-Anforderungen

Ein Hypervisor erstellt virtuelle Maschinen (Gäste) und führt diese auf einem Hostcomputer aus. Jeder Gast hat ein eigenes Betriebssystem.

Unter Verwendung der virtuellen Exportfunktion von Rapid Recovery können Sie einen einmaligen virtuellen Export durchführen oder Anforderungen für einen kontinuierlichen virtuellen Export, bekannt als Virtual Standby, definieren. Dieser Vorgang kann von jeder geschützten Maschine, physisch oder virtuell durchgeführt werden. Sollte eine geschützte Maschine ausfallen, können Sie die virtuelle Maschine starten, um Vorgänge wiederherzustellen, und anschließend die Wiederherstellung durchführen.

Mit Rapid Recovery können Sie einen virtuellen Export auf VM-Hosts durchführen, wie in der folgenden Tabelle beschrieben.

Tabelle 20. Hypervisor-Anforderungen mit Unterstützung für virtuellen Export

Anforderung

Details

Host für virtuelle Maschinen

VMware:

NOTE: ESXi 6.5 wurde um die neue Funktion „Secure Boot“ (Sicherer Start) erweitert. Diese Funktion wird demnächst von Rapid Recovery unterstützt. Zurzeit unterstützt Rapid Recovery keine virtuellen Exporte nach vCenter/ESXi 6.5, wenn auf dem Quellcomputer die Option „Secure Boot“ (Sicherer Start) verwendet wird.

Microsoft Hyper-V:

Oracle VirtualBox:

Gast (exportiert) Betriebssystem

Volumes unter 2 TB. Für geschützte Volumes unter 2 TB kann die VM (Gast) die gleichen unter dem Thema Rapid Recovery Agent-Softwareanforderungen beschriebenen unterstützten Betriebssysteme verwenden.

Volumes über 2 TB. Wenn Sie einen virtuellen Export auf einem System durchführen möchten, bei dem die geschützten Volumes 2 TB überschreiten, verwenden Sie Windows 2012 R2, Windows Server 2016, VMware ESXi 5.5 oder VMware ESXi 6.0. Frühere Betriebssysteme werden aufgrund einer mangelnden Fähigkeit des Hosts, eine Verbindung mit dieser virtuellen Festplatte (VHD) herzustellen, nicht unterstützt.

Hyper-V Generation 1 und Generation 2 VMs werden unterstützt.

Speicher

Der reservierte Speicher auf dem Host muss gleich oder größer als der Speicher in den Gast-VMs sein.

Architektur

32-Bit- oder 64-Bit-Version

Mit Rapid Recovery können Sie VM-Hosts ohne vorherige Installation der Rapid Recovery Agent-Software auf jedem einzelnen Gast schützen. Dies ist bekannt als agentenloser Schutz. Weitere Informationen, einschließlich Ausnahmen für agentenlosen Schutz, finden Sie im Rapid Recovery Benutzerhandbuch unter „Grundlegendes zu Rapid Snap for Virtual“.

Der agentenlose Schutz wird wie in der folgenden Tabelle beschrieben unterstützt.

Tabelle 21. Hypervisor-Anforderungen mit Unterstützung für agentenlosen oder Host-basiertem Schutz

Anforderung

Details

Host für virtuelle Maschinen

VMware:

Microsoft Hyper-V:

Betriebssystem

Für Sicherheit auf Volumestufe, müssen Volumes auf Gast-VMs müssen über GPT oder MBR Partitionstabellen verfügen. Wenn andere Partitionstabellen gefunden werden, erfolgt Schutz auf Datenträgerebene, nicht auf Volume-Ebene.

Speicher

Der reservierte Speicher auf dem Host muss gleich oder größer als der Speicher in den Gast-VMs sein.

Architektur

32-Bit- oder 64-Bit-Version

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