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Rapid Recovery 6.1.2 - Releaseinformationen

Unterstützung für freigegebene Clustervolumes

Rapid Recovery Version 6.1 und höher enthält die Funktion „Rapid Snap for Virtual“. Wenn Rapid Recovery Agent auf jedem Knoten installiert ist, können Sie unterstützte virtuelle Maschinen schützen und wiederherstellen, die in freigegebenen Clustervolumes (CSVs) auf Hyper-V gehostet und unter Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016 ausgeführt werden.

Darüber hinaus unterstützt Rapid Recovery Version 6.1 und höher den virtuellen Export nach auf Hyper-V gehosteten CSVs, die unter Windows Server 2008 R2, Windows Server 2012, Windows Server 2012 R2 und Windows Server 2016 ausgeführt werden. Weitere Informationen zu unterstützten Hypervisoren finden Sie unter Hypervisor-Anforderungen.

Rapid Recovery bietet nur Unterstützung für den Schutz und die Wiederherstellung von CSVs, die unter Windows Server 2008 R2 ausgeführt werden.

Die folgende Tabelle veranschaulicht die derzeitige Unterstützung in Rapid Recovery für freigegebene Clustervolumes.

Tabelle 14. Unterstützung in Rapid Recovery für freigegebene Clustervolumes

Betriebssystem

Schützen1 und Wiederherstellen2 von VMs auf in Hyper-V gehosteten CSVs

Virtueller Export in 
freigegebenes Hyper-V-CSV

Schützen1 und Wiederherstellen3 von CSVs

CSV-Betriebssystem

Rapid Recovery Version

Rapid Recovery Version

Rapid Recovery Version

6.0.x

6.1.x

6.0.x

6.1.x

6.0.x

6.1.x

Windows Server 2008 R2

Nein

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows Server 2012

Nein

Nein

Ja

Ja

Nein

Nein

Windows Server 2012 R2

Nein

Ja

Ja

Ja

Nein

Nein

Windows Server 2016

Nein

Ja

Nein

Ja

Nein

Nein

1 Der Begriff „Schützen“ umfasst in diesem Kontext den Schutz, die Replikation, das Rollup, die Bereitstellung und die Archivierung.

2 Der Begriff „Wiederherstellen“ umfasst in diesem Kontext die Wiederherstellung auf Datei- und Volume-Ebene, die Bare-Metal-Wiederherstellung und den virtuellen Export.

3 Der Begriff „Wiederherstellen“ umfasst in diesem Kontext die Wiederherstellung auf Datei- und Volume-Ebene sowie die Bare-Metal-Wiederherstellung.

Anforderungen für Rapid Recovery Core-Installation

Sie müssen den Rapid Recovery Core auf einem dedizierten Windows 64-Bit-Server installieren. Auf Servern sollten keine anderen Anwendungen, Rollen, oder Funktionen installiert sein, die nicht in Bezug zu Rapid Recovery stehen. Beispiel: Verwenden Sie nicht die Core-Maschine als Hypervisor-Host (außer wenn der Server ein entsprechend dimensioniertes Quest DL Series Sicherungs- und Wiederherstellungs-Gerät ist).

Ein weiteres Beispiel wäre, nicht den Core-Server als umfassenden Datenverkehrs-Web-Server zu verwenden. Wenn möglich, installieren Sie nicht Microsoft Exchange Server, SQL Server oder Microsoft SharePoint auf der Core-Maschine und führen Sie diese auch nicht aus. Wenn SQL Server auf der Core-Maschine erforderlich ist – wenn Sie beispielsweise Rapid RecoveryDocRetriever for SharePoint verwenden – stellen Sie sicher, dass Sie mehr Ressourcen zuweisen, und zwar zusätzlich zu denen, die für effiziente Core-Vorgänge benötigt werden.

Abhängig von Ihrer Lizenz und den umgebungsspezifischen Anforderungen müssen Sie mehrere Cores eventuell jeweils auf einem dedizierten Server installieren. Optional können Sie für die Remote-Verwaltung mehrerer Cores die Rapid Recovery Central Management Console auf einem 64-Bit-Windows-Computer installieren.

Für jede Maschine, die Sie in einem Rapid Recovery Core schützen möchten, müssen Sie die entsprechende Version der Rapid Recovery Agent-Software für das Betriebssystem der jeweiligen Maschine installieren. Optional können Sie Schutz von virtuellen Maschinen auf einem VMware ESXi Host ohne vorherige Installation des Rapid Recovery Agent ausführen. Dieser agentenlose Schutz hat gewisse Einschränkungen. Weitere Informationen finden Sie unter „Grundlegende Informationen zu Rapid Snap for Virtual“ im Rapid Recovery Benutzerhandbuch.

Vergewissern Sie sich vor der Installation von Rapid RecoveryVersion 6.1, dass das System die folgenden Mindestanforderungen für Hardware und Software erfüllt. Weitere Informationen zur Auslegung von Hardware-, Software-, Arbeitsspeicher-, Speicher- sowie Netzwerkanforderungen finden Sie im Knowledge Base-Artikel 185962, "Sizing Rapid Recovery Deployments" (Auslegung der Rapid Recovery-Bereitstellungen).

Rapid RecoveryVersion 6.1 Betriebssystem-Installations- und Kompatibilitätsmatrix

Microsoft Windows-Betriebssysteme

Rapid Recovery Core muss auf einem entsprechend dimensionierten Server installiert werden, auf dem ein unterstütztes 64-Bit-Microsoft Windows-Betriebssystem ausgeführt wird. Die folgende Tabelle und die Anmerkungen listen jedes Windows-Betriebssystem auf und beschreiben Kompatibilität der einzelnen Rapid Recovery Komponenten oder deren Funktion.

Tabelle 15. Rapid Recovery-Komponenten und -Funktionen, die mit Windows-Betriebssystemen kompatibel sind

Windows-Betriebssystem

Core/Central Management Console

Agent

Agentenlos

LMU

MR

DR

URC-Wiederherstellung

VM-Export nach Azure

Windows XP SP3

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja 1

Nein

Windows Vista

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja 1

Nein

Windows Vista SP2

Nein

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 1

Nein

Windows 7

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja 2

Windows 7 SP1

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows 8

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows 8,1

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows 10

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows Server 2003

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja 1

Nein

Windows Server 2008

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja 1

Ja 2

Windows Server 2008 SP2

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 1

Ja 2

Windows Server 2008 R2

Nein

Nein

Ja

Nein

Nein

Nein

Ja

Ja 2

Windows Server 2008 R2 SP1

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows Server 2012

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows Server 2012 R2

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja 2

Windows Server 2016

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Ja

Windows-Installations- und -Support-Hinweise:

1 Die Start-CD unterstützt Bare-Metal-Wiederherstellung, aber nicht Treiberinjektion.

2 Virtuelle Maschinen können nur bei Verwendung der 64-Bit-Versionen der aufgelisteten Betriebssysteme nach Azure exportiert werden.

Linux-Betriebssysteme

Linux-Betriebssysteme werden als geschützte Maschinen in einem Rapid Recovery Core unterstützt. Sie können agentenlosen Schutz verwenden oder den Rapid Recovery Agent installieren. Die folgende Tabelle und die Anmerkungen listen jedes unterstützte Linux-Betriebssystem und -Verteilung auf und beschreiben die Unterstützung der einzelnen Rapid Recovery-Komponenten oder deren Funktion.

Tabelle 16. Kompatible Rapid Recovery-Komponenten und Funktionen durch Linux-Betriebssystem

Windows-Betriebssystem

Core/Central Management Console

Agent

Agentenlos

Linux Betriebssystem oder Verteilung

Agent

Agentenlos

Live DVD

Red Hat Enterprise Linux 6.3 - 6.8

Ja

Ja

Ja

Red Hat Enterprise Linux 7.0 - 7.3

Ja

Ja

Ja

CentOS Linux 6.3 - 6.8

Ja

Ja

Ja

CentOS Linux 7.0 - 7.3

Ja

Ja

Ja

Debian Linux 7, 8

Ja

Ja

Ja

Oracle Linux 6.3 - 6.8

Ja

Ja

Ja

Oracle Linux 7.0 - 7.3

Ja

Ja

Ja

Ubuntu Linux 12.04 LTS, 12.10

Ja

Ja

Ja

Ubuntu Linux 13.04, 13.10

Ja

Ja

Ja

Ubuntu Linux 14.04 LTS, 14.10

Ja 1

Ja 1

Ja 1

Ubuntu Linux 15.04, 15.10

Ja 1

Ja 1

Ja 1

Ubuntu Linux 16.04 LTS

Ja 1

Ja 1

Ja 1

SUSE Linux Enterprise Server (SLES) 11 SP2 oder höher

Ja

Ja

Ja

SLES 12

Ja 1

Ja 1

Ja 1

Linux-Installation und Support-Hinweise:

1 Das B-tree-Dateisystem (Btrfs) wird nur mit Betriebssystemen mit der Kernel-Version 4.2. oder höher unterstützt. Kompatible Betriebssysteme umfassen derzeit die Ubuntu-Versionen 14.04.4, 15,10, und 16.04. Die SLES-Versionen 12 und 12 SP1 haben ältere Kernel-Versionen, entsprechend bietet Rapid Recovery keine Unterstützung für ihre Implementierungen von BTRFS.

Anforderungen für Rapid Recovery Core und Central Management Console

Anforderungen für den Rapid Recovery Core und die Central Management Console (CMC) werden in der folgenden Tabelle beschrieben.

Betriebssystemanforderungen für die Central Management Console sind identisch mit den Anforderungen für den Rapid Recovery Core. Diese Komponenten können auf dem gleichen Computer oder auf unterschiedlichen Maschinen, mit Ihren Anforderungen installiert werden.

Tabelle 17. Anforderungen für Rapid Recovery Core und Central Management Console

Anforderung

Details

Betriebssystem

Die Rapid Recovery Core und Central Management Console erfordern eine der folgenden 64-Bit-Windows Betriebssysteme (BS). Sie laufen nicht auf 32-Bit-Windows-Systemen oder auf Linux-Verteilungen. Der Rapid Recovery Core setzt eines der folgenden x64-Windows-Betriebssysteme voraus:

Auf Windows-Betriebssystemen muss .NET Framework 4.5.2 installiert sein, damit der Rapid Recovery Core-Dienst ausgeführt werden kann. Darüber hinaus muss auf Betriebssystemen, die mit * markiert sind, die ASP .NET 4.5x-Rolle/Funktion installiert sein. Bei der Installation oder Aktualisierung des Core überprüft das Installationsprogramm abhängig vom Betriebssystem des Core-Servers, ob diese Komponenten vorhanden sind. Die Komponenten werden dann bei Bedarf automatisch installiert oder aktualisiert.

Der Rapid Recovery Core unterstützt alle x64-Editionen der aufgeführten Windows-Betriebssysteme, sofern keine anderen Angaben gemacht werden. Der Rapid Recovery Core unterstützt keine Windows Server Core-Editionen.

Wenn für aufgeführte Betriebssysteme ein Service Pack angegeben ist (z. B. Windows 7 SP1), dann ist das Betriebssystem des angegebenen Service Packs die Mindestanforderung. Wenn ein Betriebssystem ohne Service Pack aufgeführt ist (z. B. Windows 8), dann wird das Basis-Betriebssystem unterstützt. Alle nachfolgenden SP für ein aufgeführtes BS werden ebenfalls unterstützt, sofern nicht ausdrücklich ausgeschlossen.

Für eine optimale Leistung wird empfohlen, den Rapid Recovery Core unter Windows 8.1 (oder höher) oder Windows Server 2012 (oder höher) zu installieren.

Architektur

Nur 64-Bit-Version

Arbeitsspeicher

Mindestens 8GB RAM

Quest empfiehlt dringend, ECC-Speicher zu verwenden, um eine optimale Leistung der Rapid Recovery Core-Server sicherzustellen.

Prozessor

Quad-Core oder höher

Speicher

Quest empfiehlt das Ausfindigmachen des Repository auf Direct Attached Storage(DAS)-, Storage Area Network(SAN)- oder Network Attached Storage(NAS)-Geräten (aufgeführt in der bevorzugten Reihenfolge).

Netzwerk

mind. 1-GB-Ethernet (GbE)

Netzwerkhardware

Verwenden Sie Netzwerkkabel mit der entsprechenden Nennleistung zum Abrufen der erwarteten Bandbreite.

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