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KACE Systems Deployment Appliance 7.0 Common Documents - Administrator-Handbuch

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Einen virtuellen Datenträger für Offboard-Speicher hinzufügen

Einen virtuellen Datenträger für Offboard-Speicher hinzufügen

Sie können einen virtuellen Datenträger hinzufügen, um auf einer virtuellen KACE SDA oder einer Remote-Standort-Appliance (RSA) gespeicherte Daten zu migrieren und damit Speicherplatz freizugeben.

Zum Konfigurieren eines virtuellen Datenträgers für Ihre KACE SDA oder RSA sind folgende Schritte erforderlich:

1.
Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Einstellungen, um die Systemsteuerung anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Datenspeicher, um die Seite Datenspeicher anzuzeigen.
2.
Klicken Sie auf Zum Offboard-Speicher wechseln, um Datenspeicherkonfiguration anzuzeigen.
3.
Klicken Sie auf Gerät überprüfen.
4.
Klicken Sie auf Migrieren, um die Daten auf den Offboard-Speicher zu kopieren.
Wenn Fehler auftreten, klicken Sie auf Einstellungen, um diesen Abschnitt zu erweitern, klicken Sie dann auf Appliance-Protokolle, um die Seite Appliance-Protokolle anzuzeigen, und wählen Sie die Protokolle für die Datenspeicherkonfiguration aus.

Offboard-Daten zurück zum integrierten Speicher migrieren

Offboard-Daten zurück zum integrierten Speicher migrieren

Sie können auf einem Offboard-Speichergerät gespeicherte Daten zurück auf die KACE SDA oder die RSA migrieren, sofern die Daten die interne Speicherkapazität nicht überschreiten. Von der KACE SDA wird eine Überprüfung auf ausreichend freien Speicherplatz für die Daten durchgeführt. Falls die Datenmenge den auf der Appliance verfügbaren Speicherplatz übersteigt, werden die Daten vom Offboard-Speichergerät nicht migriert.

Weitere Informationen zur Speicherkapazität der KACE SDA finden Sie unter http://documents.quest.com/kace-systems-deployment-appliance/technical-specifications-for-virtual-appliances/:

1.
Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Einstellungen, um die Systemsteuerung anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Datenspeicher, um die Seite Datenspeicher anzuzeigen.
2.
Klicken Sie auf Zum Offboard-Speicher wechseln, um den Assistenten für Datenspeicherkonfiguration anzuzeigen.
a.
Klicken Sie auf Zurück zu den Originaldaten migrieren, die sich vor der Migration zum Offboard-Speicher auf der Appliance befanden. Sämtliche neue Daten, die nach der Migration vom internen Speicher zum Offboard-Speicher auf letzterem gespeichert wurden, gehen hierbei verloren.
b.
Klicken Sie auf Weiter und wählen Sie Ja, zurück zum integrierten Speicher migrieren aus.
a.
Klicken Sie auf Daten vom Offboard-Speicher auf die Appliance kopieren.
b.
Klicken Sie auf Speicherplatz überprüfen.
c.
a.
Klicken Sie im Navigationsbereich links auf Bereitstellungen und anschließend auf Remote-Standorte, um die Seite Appliance für Remote-Standort anzuzeigen.
b.

Ein Offboard-Speichergerät konfigurieren

Ein Offboard-Speichergerät konfigurieren

Sie können ein externes NAS-Gerät (Network Attached Storage) hinzufügen, um die auf einer physischen KACE SDA gespeicherten Daten zu migrieren und damit Speicherplatz auf der Appliance freizugeben. Wenn Sie die Daten auf ein Offboard-Speichergerät migrieren, können Sie nicht mehr auf die auf der Appliance gespeicherten Daten zugreifen.

Öffnen Sie die Website http://www.itninja.com/community/dell-kace-k2000-deployment-appliance, um gerätespezifische Konfigurationsanweisungen anzuzeigen, die nicht über die KACE SDA verfügbar sind.

1.
Klicken Sie im linken Navigationsbereich auf Einstellungen, um die Systemsteuerung anzuzeigen, und klicken Sie anschließend auf Datenspeicher, um die Seite Datenspeicher anzuzeigen.
2.
Klicken Sie auf Zum Offboard-Speicher wechseln, um den Assistenten für Datenspeicherkonfiguration anzuzeigen.
4.
Geben Sie unter Adresse den Hostnamen oder die IP-Adresse des Offboard-Speichergeräts ein.
Geben Sie unter Freigabepfad den vollständigen Pfad der auf dem Offboard-Speichergerät konfigurierten Freigabe an.
6.
Klicken Sie auf Migrieren, um die Daten auf den Offboard-Speicher zu kopieren.
Wenn Fehler auftreten, klicken Sie auf Einstellungen, um diesen Abschnitt zu erweitern, klicken Sie dann auf Appliance-Protokolle, um die Seite Appliance-Protokolle anzuzeigen, und wählen Sie die Protokolle für die Datenspeicherkonfiguration aus.

Best Practices für die Verwendung von externen Speichern

Best Practices für die Verwendung von externen Speichern

Durch die Migration auf einen externen Speicher werden alle Ihre Bereitstellungen, erfassten Images, Medien-Uploads und Downloads abhängig von der Stabilität und Geschwindigkeit des externen Servers und dessen Netzwerkanbindung an die KACE SDA übertragen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bestimmte Vorgaben einzuhalten.

Bei dem externen Speicher sollte es sich um ein dediziertes Gerät handeln

Um Ressourcenkonflikte zu vermeiden, sollten von diesem Gerät keine Dateifreigaben oder sonstige Funktionen für andere Computer oder Geräte bereitgestellt werden. Die Daten können nur mit der Geschwindigkeit an die KACE SDA (und von dem Client-Computer) übertragen werden, die vom Speicherserver maximal bereitgestellt werden kann. Wenn der Speicherserver durch das Senden von Daten an andere Geräte ausgelastet ist, verlängert sich möglicherweise die zur Bereitstellung/Erfassung benötigte Zeit und es kann sogar zu Fehlern bei der Bereitstellung kommen.

Der externe Speicherserver sollte über ein eigenes privates Netzwerk an die physische KACE SDA angebunden sein

Die KACE SDA verfügt über zwei Netzwerkports. Der zweite Port sollte für die Anbindung des externen Speicherservers über ein eigenes privates Netzwerk verwendet werden, das von dem Frontend-Netzwerk der KACE SDA getrennt ist. Wird der Speicherserver über das Frontend-Netzwerk der KACE SDA angebunden, ergibt sich daraus eine effektive Halbierung der Netzwerk-Bandbreite, sodass beispielsweise bei einem 1-Gbit/s-Netzwerk nur noch 500 Mbit/s zur Verfügung stehen. Während der Erfassung/Bereitstellung müssen die Daten vom Speicherserver an die KACE SDA und dann von der KACE SDA zum Client übertragen werden. Bei Verwendung des Frontend-Netzwerks müssten die Daten also zweimal die Frontend-NIC passieren. Daraus würden drastische Leistungseinbußen resultieren und es könnte durch Überlastung des Netzwerks zu Fehlern bei der Bereitstellung kommen. Zusätzlich sollten der Speicherserver und die KACE SDA an denselben physischen Switch (VLAN/Subnetz) angeschlossen werden. Jede Verzögerung, die sich daraus ergibt, dass Netzwerkpakete mehrere Switches/Router passieren müssen, führt direkt zu längeren Bereitstellungszeiten oder Fehlern bei der Bereitstellung und sollte deshalb vermieden werden.

Der externe Speicherserver sollte über unternehmensgerechte Hardware verfügen

Da die Bereitstellungsgeschwindigkeit der KACE SDA davon abhängt, wie leistungsfähig der Speicherserver ist, führt jede durch einen langsamen Speicherserver verursachte Verzögerung zu langen Bereitstellungszeiten oder Fehlern bei der Bereitstellung. Bei Verwendung eines NAS-Geräts (Network Attached Storage) wäre daher ein Desktop- oder SOHO-Modell (Small Office / Home Office) nicht ausreichend. Ebenso wird von der Verwendung virtueller Maschinen als Speicherserver abgeraten. Bei Tests und im praktischen Einsatz hat sich herausgestellt, dass virtuelle Server und insbesondere NFS-Server (Netzwerk File System) unabhängig von der Stabilität der Infrastruktur bei hoher Auslastung unzuverlässig sind.

Bei den Laufwerken im Speicherserver sollte es sich um Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungslaufwerke handeln

Jede Verzögerung beim Datenversand vom Speicherserver an die KACE SDA aufgrund von Wartezeiten beim Lesen von den Laufwerken führt zu längeren Bereitstellungszeiten oder Fehlern bei der Bereitstellung. Es gibt viele verschiedene Festplattenhersteller, daher ist eine Bewertung aller nicht möglich. Als Beispiel sollen hier jedoch Festplatten von Western Digital® dienen, die sich in vier Kategorien aufgliedern: „Green“ (umweltfreundliche Festplatten), „Blue“ (Festplatten für Endverbraucher), „Red“ (Festplatten für einfache RAID-Konfigurationen) und „Black“ (Hochleistungsfestplatten). Es wird empfohlen, ausschließlich Hochleistungsfestplatten der Serie „Black“ einzusetzen. Wenn in Ihrem Speicherserver SAN-Laufwerke (Storage Area Network) zum Einsatz kommen, müssen Sie darauf achten, dass deren Leistung in Vergleich zu physischen Hochleistungslaufwerken mindestens gleichwertig ist. Es wird empfohlen, SAN-Laufwerke Benchmark-Tests zu unterziehen, da der Nenndurchsatz eines SAN von manchen Betriebssystemen nicht vollständig genutzt wird.

Auf dem Speicherserver sollte keine Antivirensoftware installiert sein

Wenn Sie Antivirensoftware auf Ihrem Speicherserver installieren müssen, muss diese so konfiguriert werden, dass die KACE SDA-Freigabe komplett ignoriert wird. Die meisten Antivirenprogramme funktionieren nach dem Prinzip der Überprüfung bei Zugriff. Das bedeutet, dass jede Datei, auf die zugegriffen wird, geprüft wird, bevor sie über das Netzwerk übertragen wird. WIM-Dateien sind mehrere GB groß, weshalb eine Überprüfung sehr lange dauert und bei der Bereitstellung zu Fehlern durch Zeitüberschreitung führt. Darüber hinaus werden hochgeladene Dateien von vielen Antivirenprogrammen unter Quarantäne gestellt, wenn ihre Integrität in Frage steht. Dies gilt insbesondere für die Treiberdateien. Wenn diese unter Quarantäne gestellt werden, kann es bei der Bereitstellung zu schwerwiegenden Problemen wie z. B. Fehlern mit Bluescreens kommen, da ein benötigter Treiber nicht mehr im Image enthalten ist. Darüber hinaus kann es durch Antivirensoftware und Sicherheitsrichtlinien zu (erzwungenen) Änderungen an den Dateiberechtigungen kommen, sodass von der KACE SDA aus kein Zugriff mehr möglich ist.

Weitere Informationen hierzu finden Sie unter https://support.quest.com/kace-systems-deployment-appliance/kb/111864. Dieser Artikel enthält eine Liste geprüfter NAS-Geräte. Es gibt jedoch weitere Geräte mit geeigneter Funktionalität. Von KACE werden keine Spezifikationen für Speicherserver auf Basis von Windows veröffentlicht. Wenn ein Windows-Computer verwendet werden soll, muss daher darauf geachtet werden, dass dieser mit moderner unternehmensgerechter Hardware ausgestattet wird.

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