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KACE as a Service 7.1 - Administratorhandbuch

Informationen zur KACE Appliance für Systemverwaltung (K1000) Erste Schritte
Konfigurieren der Appliance
Anforderungen und Spezifikationen Einschalten der Appliance und Anmelden bei der Administratorkonsole Zugriff auf die Befehlszeilenkonsole Verfolgen von Konfigurationsänderungen Konfigurieren der allgemeinen Einstellungen auf System- und Verwaltungsebene Konfigurieren der Datum- und Uhrzeiteinstellungen der Appliance Überprüfen von Port-Einstellungen, NTP-Dienst und Website-Zugriff Konfigurieren von Netzwerk- und Sicherheitseinstellungen Konfigurieren der Agenten-Einstellungen Konfigurieren der Einstellungen für Sitzungs-Timeout und automatische Aktualisierung Konfigurieren der Gebietsschema-Einstellungen Konfigurieren der Datenfreigabeeinstellungen Informationen zu den DIACAP-Compliance-Anforderungen Konfigurieren des Mobilgerätezugriffs Schnellen Wechsel von Organisationen und verknüpften Appliance aktivieren Verknüpfen von Quest KACE Appliances Konfigurieren der Verlaufseinstellungen
Einrichten und Verwenden von Labels für die Verwaltung von Elementgruppen Konfigurieren von Benutzerkonten, LDAP-Authentifizierung und SSO
Informationen zu Benutzerkonten und Benutzerauthentifizierung Informationen zu Gebietsschema-Einstellungen Verwalten von Benutzerkonten auf Systemebene Verwalten von Organisationsbenutzerkonten Anzeigen oder Bearbeiten von Benutzerprofilen Verwenden eines LDAP-Servers zur Benutzerauthentifizierung Importieren von Benutzern aus einem LDAP-Server Informationen zur einmaligen Anmeldung (SSO) Aktivieren und Deaktivieren der einmaligen Anmeldung Verwenden von Active Directory für die einmalige Anmeldung Verwenden von Quest Identitätsbroker für die einmalige Anmeldung
Verwenden von Replikationsfreigaben Verwalten von Anmeldeinformationen Konfigurieren von Assets
Informationen zur Komponente Asset Management Informationen zum Verwalten von Assets Hinzufügen und Anpassen von Asset-Typen und Verwalten von Asset-Informationen Verwalten von Software-Assets Verwalten physischer und logischer Assets Verwalten und Verwenden von manuellen Asset-Informationen Verwalten von Standorten
Einrichten der Lizenz-Compliance Verwalten der Lizenz-Compliance Einrichten des Service Desks Erstellen und Verwalten von Organisationen Importieren und Exportieren von Appliance-Ressourcen
Verwalten des Inventars
Verwenden der Geräteerkennung Verwalten von Geräteinventar
Informationen zur Geräteverwaltung Funktionen, die für jede einzelne Geräteverwaltungsmethode zur Verfügung stehen Informationen zu Inventarinformationen Erfassen von Änderungen an Inventareinstellungen Verwalten von Inventarinformationen Suchen und Verwalten von Geräten Provisionierung des K1000 Agenten Manuelle Bereitstellung des K1000 Agenten Verwenden der Verwaltung ohne Agent Manuelles Hinzufügen von Geräten in der Administratorkonsole oder mithilfe der API Erzwingen von Inventaraktualisierungen Verwalten ausstehender Geräte Abrufen von Informationen zum Service von Dell
Verwalten von Anwendungen auf der Seite "Software" Verwalten des Softwarekataloginventars
Informationen zum Softwarekatalog Anzeigen von Informationen im Softwarekatalog Hinzufügen von Anwendungen zum Softwarekatalog Verwalten von Lizenz-Assets für Anwendungen im Softwarekatalog Verwenden der Erfassung der Softwarenutzung Verwenden der Anwendungssteuerung Softwarekatalog aktualisieren oder neu installieren
Verwalten des Prozess-, Startprogramm- und Dienstinventars Erstellen benutzerdefinierter Inventarregeln
Bereitstellen von Paketen auf verwalteten Geräten
Verteilen von Software und Verwenden von Wake on LAN Senden von Warnungen an verwaltete Geräte Ausführen von Skripten auf verwalteten Geräten
Informationen zu Skripten Änderungsnachverfolgung für Skripteinstellungen Informationen zu Standardskripten Hinzufügen und Bearbeiten von Skripten Verwenden der Befehle "Ausführen" und "Jetzt ausführen" Informationen zu den Konfigurationsrichtlinienvorlagen Verwenden der Windows Konfigurationsrichtlinien Verwenden der Mac OS X Konfigurationsrichtlinien Richtlinien und Skripte bearbeiten Die Skriptprotokolle durchsuchen Exportieren von Skripten
Verwalten von Mac Profilen
Patchen von Geräten und Aufrechterhalten der Sicherheit
Informationen zur Patch-Verwaltung Abonnieren und Herunterladen von Patches Erstellen und Verwalten von Patch-Zeitplänen Verwalten des Patch-Inventars Verwalten von Dell Geräten und Aktualisierungen Aufrechterhalten der Geräte- und Appliance-Sicherheit
Testen der Gerätesicherheit Aufrechterhalten der Appliance-Sicherheit
Verwenden von Berichten und Zeitplanung für Benachrichtigungen Überwachen von Servern
Erste Schritte bei der Serverüberwachung Verwenden von Überwachungsprofilen Verwalten der Geräteüberwachung Arbeiten mit Warnungen
Verwenden des Service Desks
Konfigurieren des Service Desks
Systemanforderungen Informationen zum Service Desk Überblick über Setup-Aufgaben Konfigurieren der Service Desk-Geschäftszeiten und -Feiertage Konfigurieren von Service Level-Vereinbarungen Konigurieren von Service Desk-Ticketwarteschlangen Konfigurieren der Ticketeinstellungen Anpassen der Startseite der Benutzerkonsole Verwenden der Zufriedenheitsumfrage Aktivieren oder Deaktivieren der Sicherheitsfunktionen für Service Desk-Anhänge
Verwalten von Service Desk-Tickets, -Prozessen und -Berichten
Übersicht über den Lebenszyklus von Service Desk-Tickets Erstellen von Tickets über die Administratorkonsole und Benutzerkonsole Erstellen und Verwalten von Tickets per E-Mail Anzeigen von Tickets und Verwalten von Kommentaren, Arbeit und Anhängen Verwenden des Prozesses zur Eskalation von Tickets Verwenden von Service Desk-Prozessen Verwenden von Ticketregeln Ausführen von Service Desk-Berichten Archivieren, Wiederherstellen und Löschen von Tickets Verwalten der Ticketlöschung
Verwalten von Warteschlangen für Service-Desk-Tickets Informationen zu Benutzerdownloads und Knowledge Base-Artikeln Anpassen von Einstellungen für Service-Desk-Tickets Konfigurieren von SMTP-E-Mail-Servern
Wartung und Fehlerbehebung
Warten der Appliance Fehlerbehebung in der K1000
Anhang Glossar Über uns Rechtliche Hinweise

Durchführung von SCAP-Scans durch die K1000

Informationen zu SCAP

SCAP (Secure Content Automation Protocol) ist ein offener Standard zur Angabe von Softwareschwachstellen, Überwachung sicherheitsbezogener Konfigurationen und Produktnamen sowie zur Untersuchung von Systemen im Hinblick auf Sicherheitslücken und zur Bewertung (Zahlenwert) der Auswirkungen der ermittelten Sicherheitsprobleme auf Windows-Geräten.

SCAP wird vom National Institute of Standards and Technology (NIST) verwaltet und von US-Regierungsbehörden wie dem Office of Management and Budget (US OMB) verbindlich vorgeschrieben.

SCAP verwendet die National Vulnerability Database der US-Regierung NVD, ein auf Standards basierendes Datenrepository der US-amerikanischen Regierung zur Verwaltung von Sicherheitslücken. NVD beinhaltet Datenbanken mit Sicherheitsprüflisten, sicherheitsbezogenen Softwareschwachstellen, fehlerhaften Konfigurationen, Produktnamen und Metriken für die Auswirkungen. Weitere Informationen zu SCAP sowie zur NVD finden Sie auf den Websites des NIST unter http://scap.nist.gov/index.html und http://nvd.nist.gov/.

Unterstützte SCAP-Versionen und Plattformen

Die K1000 Appliance unterstützt SCAP 1.0, 1.1 und 1.2. SCAP ist für Windows 7- (32 Bit und 64 Bit), Windows Vista- und Windows XP-Plattformen zertifiziert.

Die K1000 Appliance führt SCAP-Scans mithilfe der auf verwalteten Geräten installierten K1000 Agentensoftware durch. Für Geräte, auf denen die K1000 Agentensoftware nicht installiert ist, ist SCAP nicht verfügbar.

Durchführung von SCAP-Scans durch die K1000

Im Rahmen von SCAP-Scans führt die K1000 Appliance Skripte auf ausgewählten Geräten mit Agentenverwaltung aus. Dabei verwendet sie Prüflisten für Sicherheitskonfigurationen aus dem National Checklist Repository.

Bei den SCAP-Versionen 1.0 und 1.1 überprüft das Skript den in XML-Formaten vorliegenden SCAP-Datenstrom anhand folgender SCAP-Standards: CCE, CPE, CVE, CVSS, OVAL und XCCDF. Siehe Definitionen von SCAP-Standards.

SCAP 1.2 wurde um das Konzept des Datenstroms erweitert. Hierzu werden die einzelnen Ergebnisdateien zu einer einzelnen XML-Datei zusammengefasst. Darüber hinaus kommt bei SCAP 1.2 das neue Ausgabeformat "ARF" (Asset Report Format 1.1) hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://scap.nist.gov/specifications/arf/.

Die K1000 Appliance führt mithilfe der Agentensoftware SCAP-Scan-Compliance-Prüfungen durch. Die Ergebnisdateien werden an die Appliance oder an die Organisationsdatenbank hochgeladen und zu einer einzelnen Datei zusammengefasst, um sie (bei Bedarf) einer Regierungsbehörde zu melden. Außerdem werden die Ergebnisse für die einzelnen Geräte auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance angezeigt.

Ist auf der Appliance die Organisationskomponente aktiviert, können Sie die SCAP-Scanergebnisse für jede Organisation separat anzeigen.

SCAP verwendet die Version 5.10.1 von OVAL Interpreter und bietet Folgendes:

Diese Funktionen verbessern die Softwaresicherheit, die Bedrohungsbewertung und die Beseitigung von Sicherheitslücken.

Definitionen von SCAP-Standards

SCAP-Scans überwachen die Gerätesicherheit auf der Grundlage bestimmter Protokolle und Standards.

Standard

Definition

CCE

CCE (Common Configuration Enumeration) stellt eindeutige Bezeichner für Systemkonfigurationsprobleme bereit, um eine schnelle, präzise Korrelation von Konfigurationsdaten in mehreren Informationsquellen und Tools zu erleichtern.

Die Ergebnisse der Compliance-Prüfung, die durch den SCAP-Scan der K1000 Verwaltungs-Appliance erzeugt wurden, umfassen die relevanten CCE ID-Referenzen zu XCCDF- und OVAL-Definitionen für jede überprüfte Regel, wie durch die Prüflistendefinition festgelegt.

CCE-Informationen stehen sowohl in der XCCDF-Ergebnisdatei als auch auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance zur Verfügung.

CPE

Bei CPE (Common Platform Enumeration) handelt es sich um ein strukturiertes Benennungsschema für IT-Systeme, -Plattformen und -Pakete. CPE basiert auf der generischen Syntax für Uniform Resource Identifiers (URI) und umfasst ein formales Namensformat, eine Sprache. zur Beschreibung komplexer Plattformen, eine Methode zur Prüfung von Namen anhand eines Systems sowie ein Beschreibungsformat zur Erstellung von Bindungen zwischen Text und Tests mit einem Namen. Im Wesentlichen sorgt CPE dafür, dass die Sicherheitsprüfliste auf die richtige Plattform angewendet wird.

Diese Informationen stehen sowohl in der XCCDF-Ergebnisdatei als auch auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance zur Verfügung.

CVE

"Common Vulnerability and Exposures" ist eine Liste (oder ein Verzeichnis) mit Standardbezeichnern (allgemeinen Namen) für öffentlich bekannte Sicherheitslücken und Softwareschwachstellen.

Die Ergebnisse der Compliance-Prüfung durch den SCAP-Scan der K1000 Verwaltungs-Appliance umfassen die relevanten CCE ID-Referenzen und OVAL-Definitionen für jede überprüfte Regel aus der Prüflistendefinition.

Auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance stehen für jeden Patch und jede Sicherheitslücke CVE ID-Referenzen zur Verfügung.

Die CVE-Informationen werden in einer durch den Scan generierten XML-Datei mit Patch-Ergebnissen gespeichert. Die Datei kann im Arbeitsverzeichnis des Agenten oder auf der Seite SCAP-Scanergebnisse des Servers überprüft werden.

CVSS

Das Common Vulnerability Scoring System ist ein offenes Framework für die Vermittlung von Merkmalen und Auswirkungen von IT-Sicherheitslücken. Das quantitative Modell gewährleistet wiederholbare, exakte Bewertungen und die Benutzer haben Einblick in die Merkmale der Sicherheitslücke, die den generierten Werten zugrunde liegen. CVSS eignet sich für Branchen, Organisationen und Behörden, die auf eine exakte und einheitliche Bewertung der Auswirkungen von Sicherheitslücken angewiesen sind. Das CVSS ist unter anderem hilfreich bei der Priorisierung von Aktivitäten zur Beseitigung von Sicherheitslücken sowie bei der Ermittlung des Schweregrads. Die National Vulnerability Database (NVD) stellt CVSS-Werte für nahezu alle bekannten Sicherheitslücken zur Verfügung.

OVAL

Bei OVAL (Open Vulnerability and Assessment Language) handelt es sich um einen internationalen Community-Informationssicherheitsstandard zur Verbreitung offener und öffentlich zugänglicher Sicherheitsinhalte. Er standardisiert die Übertragung dieser Informationen über das gesamte Spektrum an Sicherheitstools und -services hinweg.

Die Ergebnisse jedes OVAL-Tests werden in mehrere Dateien auf dem Zielgerät geschrieben und dann in einer einzigen Ergebnisdatei auf der Appliance zusammengefasst und auf der Seite SCAP-Scanergebnisse angezeigt.

SCAP

Secure Content Automation Protocol (SCAP) ist ein offener Standard zur Angabe von Softwareschwachstellen, Überwachung sicherheitsbezogener Konfigurationen und Produktnamen sowie zur Untersuchung von Geräten im Hinblick auf Sicherheitslücken und zur Bewertung (Zahlenwert) der Auswirkungen der ermittelten Sicherheitsprobleme. Siehe Informationen zu SCAP.

XCCDF

Beim Format XCCDF (eXtensible Configuration Checklist Description) handelt es sich um eine Spezifikationssprache zum Schreiben von Sicherheitsprüflisten, Benchmarks und zugehörigen Dokumenten. Eine XCCDF-Datei enthält eine strukturierte Sammlung von Sicherheitskonfigurationsregeln für verschiedene Zielgeräte. Die Spezifikation dient zur Unterstützung von Informationsaustausch, Dokumenterstellung, organisations- und situationsbezogener Anpassung, automatisierten Compliance-Tests sowie Compliance-Bewertungen. Siehe Funktionsweise eines SCAP-Scans.

Definitionen von SCAP-Standards

Informationen zu SCAP

SCAP (Secure Content Automation Protocol) ist ein offener Standard zur Angabe von Softwareschwachstellen, Überwachung sicherheitsbezogener Konfigurationen und Produktnamen sowie zur Untersuchung von Systemen im Hinblick auf Sicherheitslücken und zur Bewertung (Zahlenwert) der Auswirkungen der ermittelten Sicherheitsprobleme auf Windows-Geräten.

SCAP wird vom National Institute of Standards and Technology (NIST) verwaltet und von US-Regierungsbehörden wie dem Office of Management and Budget (US OMB) verbindlich vorgeschrieben.

SCAP verwendet die National Vulnerability Database der US-Regierung NVD, ein auf Standards basierendes Datenrepository der US-amerikanischen Regierung zur Verwaltung von Sicherheitslücken. NVD beinhaltet Datenbanken mit Sicherheitsprüflisten, sicherheitsbezogenen Softwareschwachstellen, fehlerhaften Konfigurationen, Produktnamen und Metriken für die Auswirkungen. Weitere Informationen zu SCAP sowie zur NVD finden Sie auf den Websites des NIST unter http://scap.nist.gov/index.html und http://nvd.nist.gov/.

Unterstützte SCAP-Versionen und Plattformen

Die K1000 Appliance unterstützt SCAP 1.0, 1.1 und 1.2. SCAP ist für Windows 7- (32 Bit und 64 Bit), Windows Vista- und Windows XP-Plattformen zertifiziert.

Die K1000 Appliance führt SCAP-Scans mithilfe der auf verwalteten Geräten installierten K1000 Agentensoftware durch. Für Geräte, auf denen die K1000 Agentensoftware nicht installiert ist, ist SCAP nicht verfügbar.

Durchführung von SCAP-Scans durch die K1000

Im Rahmen von SCAP-Scans führt die K1000 Appliance Skripte auf ausgewählten Geräten mit Agentenverwaltung aus. Dabei verwendet sie Prüflisten für Sicherheitskonfigurationen aus dem National Checklist Repository.

Bei den SCAP-Versionen 1.0 und 1.1 überprüft das Skript den in XML-Formaten vorliegenden SCAP-Datenstrom anhand folgender SCAP-Standards: CCE, CPE, CVE, CVSS, OVAL und XCCDF. Siehe Definitionen von SCAP-Standards.

SCAP 1.2 wurde um das Konzept des Datenstroms erweitert. Hierzu werden die einzelnen Ergebnisdateien zu einer einzelnen XML-Datei zusammengefasst. Darüber hinaus kommt bei SCAP 1.2 das neue Ausgabeformat "ARF" (Asset Report Format 1.1) hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://scap.nist.gov/specifications/arf/.

Die K1000 Appliance führt mithilfe der Agentensoftware SCAP-Scan-Compliance-Prüfungen durch. Die Ergebnisdateien werden an die Appliance oder an die Organisationsdatenbank hochgeladen und zu einer einzelnen Datei zusammengefasst, um sie (bei Bedarf) einer Regierungsbehörde zu melden. Außerdem werden die Ergebnisse für die einzelnen Geräte auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance angezeigt.

Ist auf der Appliance die Organisationskomponente aktiviert, können Sie die SCAP-Scanergebnisse für jede Organisation separat anzeigen.

SCAP verwendet die Version 5.10.1 von OVAL Interpreter und bietet Folgendes:

Diese Funktionen verbessern die Softwaresicherheit, die Bedrohungsbewertung und die Beseitigung von Sicherheitslücken.

Definitionen von SCAP-Standards

SCAP-Scans überwachen die Gerätesicherheit auf der Grundlage bestimmter Protokolle und Standards.

Standard

Definition

CCE

CCE (Common Configuration Enumeration) stellt eindeutige Bezeichner für Systemkonfigurationsprobleme bereit, um eine schnelle, präzise Korrelation von Konfigurationsdaten in mehreren Informationsquellen und Tools zu erleichtern.

Die Ergebnisse der Compliance-Prüfung, die durch den SCAP-Scan der K1000 Verwaltungs-Appliance erzeugt wurden, umfassen die relevanten CCE ID-Referenzen zu XCCDF- und OVAL-Definitionen für jede überprüfte Regel, wie durch die Prüflistendefinition festgelegt.

CCE-Informationen stehen sowohl in der XCCDF-Ergebnisdatei als auch auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance zur Verfügung.

CPE

Bei CPE (Common Platform Enumeration) handelt es sich um ein strukturiertes Benennungsschema für IT-Systeme, -Plattformen und -Pakete. CPE basiert auf der generischen Syntax für Uniform Resource Identifiers (URI) und umfasst ein formales Namensformat, eine Sprache. zur Beschreibung komplexer Plattformen, eine Methode zur Prüfung von Namen anhand eines Systems sowie ein Beschreibungsformat zur Erstellung von Bindungen zwischen Text und Tests mit einem Namen. Im Wesentlichen sorgt CPE dafür, dass die Sicherheitsprüfliste auf die richtige Plattform angewendet wird.

Diese Informationen stehen sowohl in der XCCDF-Ergebnisdatei als auch auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance zur Verfügung.

CVE

"Common Vulnerability and Exposures" ist eine Liste (oder ein Verzeichnis) mit Standardbezeichnern (allgemeinen Namen) für öffentlich bekannte Sicherheitslücken und Softwareschwachstellen.

Die Ergebnisse der Compliance-Prüfung durch den SCAP-Scan der K1000 Verwaltungs-Appliance umfassen die relevanten CCE ID-Referenzen und OVAL-Definitionen für jede überprüfte Regel aus der Prüflistendefinition.

Auf der Seite SCAP-Scanergebnisse der Appliance stehen für jeden Patch und jede Sicherheitslücke CVE ID-Referenzen zur Verfügung.

Die CVE-Informationen werden in einer durch den Scan generierten XML-Datei mit Patch-Ergebnissen gespeichert. Die Datei kann im Arbeitsverzeichnis des Agenten oder auf der Seite SCAP-Scanergebnisse des Servers überprüft werden.

CVSS

Das Common Vulnerability Scoring System ist ein offenes Framework für die Vermittlung von Merkmalen und Auswirkungen von IT-Sicherheitslücken. Das quantitative Modell gewährleistet wiederholbare, exakte Bewertungen und die Benutzer haben Einblick in die Merkmale der Sicherheitslücke, die den generierten Werten zugrunde liegen. CVSS eignet sich für Branchen, Organisationen und Behörden, die auf eine exakte und einheitliche Bewertung der Auswirkungen von Sicherheitslücken angewiesen sind. Das CVSS ist unter anderem hilfreich bei der Priorisierung von Aktivitäten zur Beseitigung von Sicherheitslücken sowie bei der Ermittlung des Schweregrads. Die National Vulnerability Database (NVD) stellt CVSS-Werte für nahezu alle bekannten Sicherheitslücken zur Verfügung.

OVAL

Bei OVAL (Open Vulnerability and Assessment Language) handelt es sich um einen internationalen Community-Informationssicherheitsstandard zur Verbreitung offener und öffentlich zugänglicher Sicherheitsinhalte. Er standardisiert die Übertragung dieser Informationen über das gesamte Spektrum an Sicherheitstools und -services hinweg.

Die Ergebnisse jedes OVAL-Tests werden in mehrere Dateien auf dem Zielgerät geschrieben und dann in einer einzigen Ergebnisdatei auf der Appliance zusammengefasst und auf der Seite SCAP-Scanergebnisse angezeigt.

SCAP

Secure Content Automation Protocol (SCAP) ist ein offener Standard zur Angabe von Softwareschwachstellen, Überwachung sicherheitsbezogener Konfigurationen und Produktnamen sowie zur Untersuchung von Geräten im Hinblick auf Sicherheitslücken und zur Bewertung (Zahlenwert) der Auswirkungen der ermittelten Sicherheitsprobleme. Siehe Informationen zu SCAP.

XCCDF

Beim Format XCCDF (eXtensible Configuration Checklist Description) handelt es sich um eine Spezifikationssprache zum Schreiben von Sicherheitsprüflisten, Benchmarks und zugehörigen Dokumenten. Eine XCCDF-Datei enthält eine strukturierte Sammlung von Sicherheitskonfigurationsregeln für verschiedene Zielgeräte. Die Spezifikation dient zur Unterstützung von Informationsaustausch, Dokumenterstellung, organisations- und situationsbezogener Anpassung, automatisierten Compliance-Tests sowie Compliance-Bewertungen. Siehe Funktionsweise eines SCAP-Scans.

Informationen zu Benchmarks

Informationen zu Benchmarks

Bei einem SCAP-Benchmark handelt es sich um eine Prüfliste für die Sicherheitskonfiguration mit einer Reihe von Regeln zur Bewertung von Sicherheitslücken eines Geräts in einer bestimmten Betriebsumgebung.

Das NIST (National Institute of Standards and Technology) verwaltet das National Checklist Repository, das verschiedene Prüflisten für Sicherheitskonfigurationen für bestimmte IT-Produkte sowie Kategorien von IT-Produkten enthält.

Es gibt zwei Benchmark-Standards:

Eine Prüfliste besteht aus einer ZIP-Datei, die verschiedene XML-Dateien enthält, die als SCAP-Datenstrom bezeichnet werden. Die erste Datei im Datenstrom ist die XCCDF-Datei. Bei der XCCDF-Datei enthält eine strukturierte Sammlung von Sicherheitskonfigurationsregeln für verschiedene Zielgeräte. Im Prinzip handelt es sich um eine Liste mit auszuführenden OVAL-Tests. Die anderen XML-Dateien enthalten die in der XCCDF-Datei angegebenen OVAL-Tests. Ausführliche Informationen zur XCCDF-Spezifikation finden Sie unter http://scap.nist.gov/specifications/xccdf/.

Ein Benchmark kann ein oder mehrere Profile enthalten. Ein Profil gibt die Regeln an, die für bestimmte Arten von Geräten ausgeführt werden. Ein Benchmark kann beispielsweise Regeln für Desktops und andere Regeln für Server enthalten.

Funktionsweise eines SCAP-Scans

Funktionsweise eines SCAP-Scans

Vor dem Ausführen eines SCAP-Scans importiert und überprüft die K1000 Appliance einen Benchmark. Nach dem Import sowie der Überprüfung wird der Benchmark in die Appliance geladen und die XCCDF-Datei wird einem Prozess unterzogen, der als Auflösung bezeichnet wird.

Während der Auflösung wird die Datei oval-command.zip erzeugt. Diese ZIP-Datei enthält die Eingabedateien, die zum Ausführen eines bestimmten Profils erforderlich sind. Sie können die Dateien auf der Seite Skriptdetail anzeigen. Siehe SCAP-Zeitpläne konfigurieren.

Der SCAP-Scan wird durch ein KScript gesteuert. Beim Ausführen des Scans werden die folgenden Dateien als Skript-Abhängigkeiten auf das Zielgerät heruntergeladen:

benchmark.zip: Enthält die Benchmark-Dateien, also den SCAP-Datenstrom, der auf die Appliance hochgeladen wurde. (Die XCCDF-Datei wird vom Gerät nicht verwendet.)
oval-command.zip: Enthält die von der XCCDF-Datei erzeugten Eingabedateien.
ovalref.zip: Enthält das OVAL-Scanmodul (ovaldi.exe).

Das KScript initiiert die OVAL-Scans auf dem Zielgeräte und erzeugt verschiedene Ergebnisdateien. Das OVAL-Scan-Modul wird zwei- oder dreimal ausgeführt:

Jede Ausführung generiert eine Ergebnisdatei. Diese Dateien werden entsprechend der Ausführung benannt. So erhält beispielsweise die Datei aus der ersten Ausführung den Namen scap-profile-10-result-1.xml und die Datei aus der zweiten Ausführung den Namen scap-profile-10-result-2.xml. Diese Dateien werden in folgenden Verzeichnissen gespeichert:

Windows XP: C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Dell\KACE\kbots_cache\packages\kbots\<Arbeitsverzeichnis>

Windows Vista und Windows 7: C:\ProgramData\Dell\KACE\kbots_cache\packages\kbots\<Arbeitsverzeichnis>

Das Arbeitsverzeichnis des K1000 Agenten finden Sie unter Inventar > Geräte > Gerätedetail > Protokolle.

Diese Ergebnisdateien werden auf die K1000 Appliance hochgeladen und zu einer Ergebnisdatei (xccdf-results.xml) zusammengefasst. Mithilfe dieser Datei können Sie die Ergebnisse einer Regierungsbehörde melden. Auf der K1000 Appliance und dem verwalteten Gerät werden nur die aktuellen Ergebnisdateien gespeichert.

Im letzten Schritt einer Ausführung wird ein Teil der Ergebnisdateien extrahiert, in der Organisationsdatenbank zur Berichterstellung gespeichert und auf der Seite SCAP-Scanergebnisse für jedes Gerät angezeigt.

Diese Informationen sind in den folgenden Datenbanktabellen enthalten: SCAP_RESULT, SCAP_RESULT_RULE und SCAP_RESULT_SCORE. Siehe SCAP-Scan-Ergebnisse anzeigen.

Auf SCAP-Scaninformationen zugreifen

SCAP-Scaninformationen stehen im Bereich Sicherheit zur Verfügung.

1.
Rufen Sie die Seite SCAP-Scan auf:
a.
Melden Sie sich bei der Administratorkonsole der K1000 an: http://K1000_hostname/admin. Oder wählen Sie, wenn in den allgemeinen Einstellungen der Appliance die Option Organisationsmenü in Verwaltungskopfzeile anzeigen aktiviert ist, in der Dropdown-Liste oben rechts auf der Seite neben den Anmeldeinformationen eine Organisation aus.
b.
Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf Sicherheit und anschließend auf SCAP-Scan.
Katalog: Zeigt den Status von SCAP-Benchmarks an. Zudem können Sie über diese Seite Prüflisten importieren, löschen und im CSV-Format exportieren.
Zeitpläne: Zeigt den Namen der Benchmarks sowie den geplanten Zeitpunkt für deren Ausführung an. Zudem können Sie über diese Seite Benchmarks hinzufügen und löschen, aktivieren oder deaktivieren und im CSV-Format exportieren.
Berichterstellung: Zeigt die allgemeinen Ergebnisse von SCAP-Scans an.

Auf der Seite wird zudem ein Dashboard mit den Ergebnissen nach Benchmark angezeigt. Ein Gerät muss den Wert 100 % aufweisen, um einen Benchmark zu bestehen.

Benchmarks anzeigen und verwalten

Sie können SCAP-Benchmarks anzeigen und verwalten. Diese enthalten in die Appliance importierte Profile und Prüflisten.

Darüber hinaus können Sie Benchmarks auf der Seite SCAP-Katalog unter Aktion auswählen importieren, löschen und in das CSV-Format exportieren.

1.
Rufen Sie die Seite SCAP-Katalog auf:
a.
Melden Sie sich bei der Administratorkonsole der K1000 an: http://K1000_hostname/admin. Oder wählen Sie, wenn in den allgemeinen Einstellungen der Appliance die Option Organisationsmenü in Verwaltungskopfzeile anzeigen aktiviert ist, in der Dropdown-Liste oben rechts auf der Seite neben den Anmeldeinformationen eine Organisation aus.
b.
Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf Sicherheit und anschließend auf SCAP-Scan.
c.
Klicken Sie im Fensterbereich SCAP-Scan auf Katalog.
2.
Optional: Geben Sie über die Dropdown-Liste Anzeigen nach oder über das Feld Suchen an, welche Benchmarks angezeigt werden.
3.
Optional: Klicken Sie zum Sortieren der Benchmarks auf eine Spaltenüberschrift.

DerSCAP-Katalog enthält allgemeine Informationen zum ausgewählten Benchmark sowie die Zeit, zu der die SCAP-Daten an die Appliance hochgeladen wurden. Siehe Benchmarks aus dem Archiv herunterladen.

Benchmarks importieren und ändern

Sie können Benchmarks aus dem National Checklist Repository nach Bedarf importieren und ändern.

1.
Rufen Sie die Seite SCAP-Katalog auf:
a.
Melden Sie sich bei der Administratorkonsole der K1000 an: http://K1000_hostname/admin. Oder wählen Sie, wenn in den allgemeinen Einstellungen der Appliance die Option Organisationsmenü in Verwaltungskopfzeile anzeigen aktiviert ist, in der Dropdown-Liste oben rechts auf der Seite neben den Anmeldeinformationen eine Organisation aus.
b.
Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf Sicherheit und anschließend auf SCAP-Scan.
c.
Klicken Sie im Fensterbereich SCAP-Scan auf Katalog.
2.
Wählen Sie Aktion auswählen > Neue Prüflisten importieren.
Auf der Seite Scan-Einstellungen für die SCAP-Konfiguration wird Schritt 1 des Assistenten für den Import angezeigt.
3.
Klicken Sie auf Durchsuchen oder Datei auswählen, um eine Benchmark-ZIP-Datei zu importieren.
4.
Ein Dialogfeld mit der Meldung, dass die Datei hochgeladen wird, wird angezeigt. Nach dem Hochladen der Datei wird in einer Meldung auf der Seite Scan-Einstellungen für die SCAP-Konfiguration angezeigt, dass der Import erfolgreich durchgeführt wurde.
5.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste Wählen Sie ein Profil zum Überprüfen aus einen Benchmark aus und klicken Sie dann auf Weiter.
6.
Wählen Sie in der Dropdown-Liste Mit vorhandenem Modul überprüfen das gewünschte OVAL-Modul aus.
HINWEIS: Das Standardmodul ist OVAL Interpreter von MITRE (ovaldi.exe). Die K1000 lädt automatisch Aktualisierungen für dieses Modul herunter, wenn Quest neue Versionen des Moduls und OVAL-Definitionen zertifiziert und veröffentlicht.
7.
Optional: Klicken Sie auf Durchsuchen oder Datei auswählen, um nach einem benutzerdefinierten Modul und den zugehörigen Konfigurationsdateien zu suchen und diese hochzuladen.
In einem Dialogfeld wird die Meldung angezeigt, dass die Datei hochgeladen wird. Zudem wird auf der Seite Scan-Einstellungen für die SCAP-Konfiguration die Meldung angezeigt, dass das Modul erfolgreich importiert wurde.
8.

Zunächst wird ein Dialogfeld mit der Meldung angezeigt, dass die Benchmark-Datei geladen wird. Anschließend wird die Seite Skriptdetail angezeigt. Siehe SCAP-Scanzeitpläne bearbeiten.

SCAP-Zeitpläne konfigurieren

Durch die Konfiguration von SCAP-Zeitplänen können Sie Benchmarks oder Definitionen importieren und Einstellungen für SCAP-Scans ändern.

1.
Rufen Sie die Seite SCAP-Scanzeitpläne auf:
a.
Melden Sie sich bei der Administratorkonsole der K1000 an: http://K1000_hostname/admin. Oder wählen Sie, wenn in den allgemeinen Einstellungen der Appliance die Option Organisationsmenü in Verwaltungskopfzeile anzeigen aktiviert ist, in der Dropdown-Liste oben rechts auf der Seite neben den Anmeldeinformationen eine Organisation aus.
b.
Klicken Sie in der linken Navigationsleiste auf Sicherheit und anschließend auf SCAP-Scan.
c.
Klicken Sie im Fensterbereich SCAP-Scan auf Zeitpläne.
2.
Wählen Sie unter Aktion auswählen eine Aktion aus, um Benchmarks hinzuzufügen, zu löschen, zu aktivieren, zu deaktivieren oder im CSV-Format zu exportieren.
4.
Scrollen Sie auf der Seite nach unten zum Abschnitt Zeitplanung und nehmen Sie die erforderlichen Änderungen vor.
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